Engel des Vergessens – Regionalität und Internationalität der kärntnerslowenischen Lebenserfahrung

  • Nina Kompein

Abstract

Durch den imagologischen Vergleich des Romans Engel des Vergessens (2011) der Kärntner Slowenin Maja Haderlap mit anderen Werken der slowenischen und nichtslowenischen Literatur, die sich mit der Lebenserfahrung im Kontext einer Minderheit beschäftigen, werden Unterschiede, vor allem aber Ähnlichkeiten sichtbar. Das offenbart sich bezüglich der wichtigsten sinnhaft vergleichbaren Elemente, mit denen sich Haderlap und die anderen Autoren auseinandersetzen. In ihren Romanen beschäftigen sie sich mit der jeweiligen Minderheit, der sie angehören, mit der persönlichen und kollektiven Identität der Hauptpersonen und mit den Traumata und deren Folgen, denen die Heldin und die Helden gegenübertreten. Insbesondere im Bezug auf die Komponente der Identität finden sich Parallelen, ist doch für alle Protagonisten das Schaffen wichtig, mit Ausnahme eines Charakters befassen sich alle mit dem politischen Aspekt ihres Lebens und hinsichtlich der Lagererfahrung erkunden alle (in)direkt auch die Anonymisierung der persönlichen Identität.
Published
Jun 21, 2017
How to Cite
KOMPEIN, Nina. Engel des Vergessens – Regionalität und Internationalität der kärntnerslowenischen Lebenserfahrung. Colloquium: New Philologies, [S.l.], p. 1–13, june 2017. ISSN 2520-3355. Available at: <http://colloquium.aau.at/index.php/Colloquium/article/view/26>. Date accessed: 23 oct. 2017. doi: http://dx.doi.org/10.23963/cnp.2017.2.1.1.
Issue
Section
Literature and Culture: Results